Aktuelles

Auszeichnung der Royal Photographic Society an Prof. Dr. A. F. Fercher

Mi, 19.11.2014

Unser Mitglied Prof. Adolf Friedrich Fercher ist am 9.9. 2014 von der Royal Society, Carlton Terrace London, mit der Combined Royal Colleges Medal ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung wird für außerordentliche Beiträge zur medizinischen Photographie und medizinischen Bildgebung seit 1958 von der in 1853 gegründeten Royal Photographic Society und Medizinischen Fakultäten des Vereinigten Königreiches vergeben. Damit werden die langjährigen Arbeiten von Prof. Fercher auf dem Gebiet der medizinischen Optik gewürdigt.

Die DGaO gratuliert Prof. Fercher ganz herzlich für diese sehr verdiente Auszeichnung.

Dr. Stefan Bäumer

Nobelpreis 2014 für Chemie an Stefan W. Hell

Mi, 19.11.2014
Stefan W. Hell

Er trägt die Mitgliedsnummer 894. Vor 20 Jahren ist er 31-jährig in die DGaO eingetreten. Gruppenleiter an der Universität Turku in Finnland in der Abteilung für Medizinische Physik war er damals – und nebenbei noch Gastwissenschaftler im Bereich der Ingenieurwissenschaften an der Universität Oxford. In dieser Zeit entwickelt er das Prinzip der STED-Mikroskopie (STED: Stimulated Emission Depletion).

Auf der DGaO-Jahrestagung 2002 in Innsbruck wird er mit dem Carl-Zeiss-Forschungspreis ausgezeichnet und berichtet den Tagungsteilnehmern im Rahmen der Fraunhofer-Vorlesung über „Höchstauflösende optische Mikroskopie“.  Er ist Leiter einer Forschungsgruppe am Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. Zwei Jahre zuvor war es der Gruppe gelungen, die STED-Theorie  experimentell zu bestätigen.

Hundert Jahre zuvor hatte Ernst Abbe prophezeit: „Vielleicht, dass es in der Zukunft dem menschlichen Geist gelingt, sich noch Prozesse und Kräfte dienstbar zu machen, welche auf ganz anderen Wegen die Schranken überschreiten lassen, welche uns jetzt als unübersteiglich erscheinen müssen … nur glaube ich, dass diejenigen Werkzeuge, welche dereinst vielleicht unsere Sinne in der Erforschung der letzten Elemente der Körperwelt wirksamer, als die heutigen Mikroskope unterstützen, mit diesen kaum etwas Anderes als den Namen gemeinsam haben werde.

Abbes Prophezeiung hat er in die Tat umgesetzt. Für seine Arbeiten zur Überschreitung der Auflösungsgrenze wird er in den Folgejahren mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, unter anderem 2006 mit dem deutschen Zukunftspreis.

Jetzt ist Prof. Dr. Stefan Walter Hell  mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet worden, zusammen mit Eric Betzig und William E. Moerner „for the development of super-resolved fluorescence microscopy“. Wir freuen uns außerordentlich mit den Preisträgern über die höchste aller fachlichen Auszeichnungen und gratulieren herzlich im Namen aller DGaO-Mitglieder.

Dr. Frank Höller

 

Ergebnisse zur Wahl des EOS- Board 2014

Mo, 25.08.2014

Bei der diesjährigen Wahl zum Board der European Optical Society (EOS) wurde das langjährige DGaO-Mitglied Prof. Dr. Jürgen Jahns mit 55.7% neu in das EOS-Board gewählt.

Außerdem wurden Tero Setälä mit 50.6%, Mario Bertolotti mit 38.7%, Graham Reed  mit 36.0%  neu gewählt und Gunnar Björk mit 50.1% wiedergewählt.

Nachruf auf Herrn Prof. Dr. Fromund Hock

Mi, 23.07.2014
Prof. Dr. Fromund Hock

Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tode von Herrn Prof. Hock erhalten. Am 19.6.2014 ist er in Freiburg im Breisgau im Alter von 87 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Herr Prof. Hock studierte von 1947 bis 1954 Physik, Chemie und Mathematik an der Universität Marburg. Nachdem er bereits seine Diplomarbeit bei der Firma Ernst Leitz GmbH in Wetzlar angefertigt hatte, begann er dort 1954, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, sich herausfordernden Aufgabenstellungen zu widmen. 1960 wurde er Laborleiter und bereits 1966 Entwicklungsleiter zur Feinmesstechnik der Leitz GmbH. Seine in der Industrie gewonnenen Erkenntnisse zur optischen Messtechnik mit diffraktiven optischen Elementen (DOE) führten zu seiner Promotion durch die Universität Stuttgart. Im Jahre 1975 entschied sich Herr Prof. Hock für die Annahme des Rufes der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Bis zu seiner Emeritierung 1992 leitete er dort das Institut für Messtechnik im Maschinenbau. Eine Vielzahl von interdisziplinären Forschungsarbeiten von der formmessenden Holografie, laserbasierten Vibrationsmessung, Specklemesstechnik, ortsverteilten Temperaturmessung durch Brillouin-Streuung in Glasfasern,
Koaxialitätsmessungen an Schrauben, Keimzahlbestimmung mit elektrischer Impedanzmessung bis zur hochauflösenden Strömungsmesstechnik wird unvergessen bleiben. Grundsätzliche Erkenntnisse in der optischen Messtechnik und deren Umsetzung in die Praxis haben seine Arbeiten ausgezeichnet. Über 130 Patentschriften resultieren aus seiner Tätigkeit in der Industrie und an der Universität. Internationale Kontakte hielt Herr Prof. Hock insbesondere mit der Universidade Estadual de Campinas in Brasilien, dem Optical Center in Tucson, Arizona, USA und zahlreichen Universitäten in China, Polen und Russland. Prof. Hock engagierte sich im internationalen Wissenschaftsaustausch durch die DAAD-geförderte Betreuung von Gastwissenschaftlern, insbesondere aus China und der Sowjetunion bzw. Russland. Herr Prof. Hock war seit 1958 Mitglied der DGaO. Er hat die Jahrestagung 1998 in Bad Nenndorf initiiert und mitorganisiert. Er nahm regelmäßig an den Jahrestagungen der DGaO teil, zuletzt 2012 in Eindhoven. Wir werden seinen Scharfsinn, seine Diskussionsfreudigkeit und seine liebenswerte, herzliche Art sehr vermissen. Wir trauern um einen geradlinigen Forscher, der vielen seiner Schüler eine berufliche Basis gegeben hat.

Prof. Jürgen Czarske, Prof. em. Jörg Willhelm, Dr. Harald Müller

Reinhart Koselleck Projekt für Prof. Dr. Jürgen Czarske

Mi, 23.07.2014
Prof. Dr. Jürgen Czarske

Prof. Dr. Jürgen Czarske (TU Dresden) wurde am 15.7.2014 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einem Reinhart Koselleck–Projekt zum Thema „Adaptive Lasersysteme mit Wellenfrontregelung und Phasenkonjugation für Strömungsmessungen bei Brechungsindexeffekten“ ausgezeichnet.
Das Projekt weist einen finanziellen Umfang von 1,2 Millionen € auf. Es sollen die systemischen Herausforderungen von adaptiven Lasermesstechniken grundlegend untersucht werden, um weltweit erstmals hochauflösende Strömungsmessungen auch bei einer gestörten Lichtausbreitung durch komplexe Brechungsindexfelder zu ermöglichen. Derartige Effekte sind beim Flimmern der Luft über einem heißen Straßenbelag oder in einem Abgasstrahl als auch bei einer Fata Morgana wohlbekannt. Die verfolgte Idee ist, die Störungen der Lichtausbreitung mit adaptiven optoelektronischen Komponenten zu korrigieren, womit grundsätzlich neuartige Messmöglichkeiten vorliegen. Hierauf aufbauend werden ein Fortschritt zur Energieeffizienz bzw. zum Umweltschutz in der Verfahrenstechnik und ein verbessertes Verständnis von biomedizinischen Strömungsvorgängen erwartet.

Verleihung der DGaO-Nachwuchspreise 2013 auf der 115. DGaO-Jahrestagung

Mo, 21.07.2014

Auf der Jahrestagung 2014 in Karlsruhe wurde wiederum der DGaO-Nachwuchspreis für die jeweils beste Dissertation und Masterarbeit (bzw. Diplomarbeit) des Jahres 2013 an einer Hochschule im deutschsprachigen Raum im Bereich der angewandten Optik verliehen.

Die Auszeichnung für die beste Diplom-/Masterarbeit 2013 ging an Herrn Tobias Tieß. Seine Masterarbeit trägt den Titel: „Tunable fiber laser based on fiber-Bragg-grating-arrays“. Herr Tieß hat seine Arbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Photonische Technologien (IPHT), unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hartmut Bartelt angefertigt.

Die Auszeichnung für die beste Dissertation 2013 ging an Herrn Daniel Drégely. Seine Dissertation trägt den Titel „Optical Antennas: Nanoscale Radiation Engineering and Enhanced Light-Matter Interaction“ und wurde am 4. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Giessen angefertigt.

Die außergewöhnlichen Arbeiten wurden auf der Jahrestagung in Karlsruhe von den Gewinnern selbst präsentiert. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld von 1000 € (Doktorarbeit) und 500 € (Masterarbeit). Die Gewinner erhalten zusätzlich eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der DGaO.

115.DGaO-Jahrestagung 2014 in Karlsruhe

Mi, 09.07.2014

Karlsruhe präsentierte sich für die Jahrestagung 2014 in strahlendem (Sommer-) Licht. Bei einem Empfang im Rathaus der Stadt wurden die 280 Teilnehmer sehr herzlich mit einer Einführung in die Technologie-Geschichte der Stadt begrüßt. Unter der Leitung von Prof. Koos vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) war die Tagung im sowohl optisch ansprechenden als auch technisch hervorragend ausgestatteten Konzerthaus am Festplatz organisiert worden. Prof. Dr. Saile vom KIT eröffnete die Tagung mit einer Übersicht über die Struktur und Arbeitsgebiete des KIT. Das Programm umfasste dann 6 Hautvorträge sowie weitere 73 Vorträge und 38 Posterbeiträge. Das Freitags-Symposium beschäftigte sich im Rahmen von 8 eingeladenen Vorträgen mit dem Thema integrierter photonischer Schaltkreise und wurde mit Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gemeinsam mit der „Helmholtz International Research School for Teratronics (HRST)“ veranstaltet. Das Foyer des Konzerthauses bot außerdem reichlich Platz für die begleitende Industrieausstellung. Im Rahmen der Jahrestagung wurden auch zum zweiten Mal die Nachwuchspreise der DGaO verliehen. Der Preis für die beste Masterarbeit ging dabei an T. Tiess vom Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena und den Preis für die beste Promotionsarbeit  erhielt D. Dregely vom 4. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart.

Als Netzwerk- und Kommunikationsveranstaltung wurde eine Fahrt zum Kloster Maulbronn bei hervorragendem Wetter intensiv für Gespräche genutzt. Ein weiterer Höhepunkt der Tagung war die Fraunhofer-Vorlesung von Prof. Dr. Martin Wegener vom KIT zum Thema „Transformieren und Tarnen“, die in der anregenden Umgebung des Zentrums für Kunst- und Medientechnologie stattfand.

In der jährlichen Mitgliederversammlung, die wieder während der Tagung abgehalten wurde, standen Wahlen zum Vorstandvorsitzenden, zum Schriftführer, zum Schatzmeister, zu zwei Besitzern und zur Delegierten bei der EOS an. Die bisherigen Mitglieder des Vorstands stellten sich wieder als Kandidaten zur Verfügung und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt (Vorstandsvorsitzender Dr. Höller, Schatzmeister Hr. Jacobsen, Schriftführer Prof. Bartelt, Beisitzer Dr. Bäumer und Prof. Faber, Delegierte bei der EOS Fr. Prof. Denz). Ein herzlicher Dank ging dabei auch an die Organisatoren der Tagung und das Team um Prof. Koos für die erfolgreiche und professionelle Durchführung.

Für das nächste Jahr können sich die Mitglieder und Freunde der DGaO wieder auf eine internationale Konferenz freuen. Die Jahrestagung 2015 wird gemeinsam mit der „Czech and Slowak Society of Physics“ und der „University of Technology Brno“ in der Tschechischen Republik in Brünn/Brno von Prof. Tomanek organisiert werden.

 

Hartmut Bartelt, Schriftführer

Proceedings 2014

Mi, 18.06.2014

„Das Autorenpaket für die DGaO-Jahrestagung 2014 ist nun online. Alle Autoren sind herzlich aufgerufen, Ihre Beiträge in Form eines zweiseitigen Proceedings oder als Poster einzureichen.

Alle Einzelheiten zur Einsendung finden Sie in der „Liesmich“-Datei des Autorenpakets; Einsendeschluss ist der 25.Juli 2014“.

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Grußwort des DGaO-Vorsitzenden zum Jahreswechsel 2013/2014

Mo, 16.12.2013
Dr. Frank Höller

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutschen Gesellschaft für angewandte Optik,

Erstmals konnten wir im vergangenen Jahr die neu geschaffenen DGaO Nachwuchspreise an 2 hervorragende junge Wissenschaftler verleihen. Den beiden Preisträgern Herrn Falko Diebel von der Universität Münster und Herrn Dr. Joachim Fischer vom Karlsruher Institut für Technologie sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gratuliert. Danken möchte ich an dieser Stelle auch dem Preiskomitee unter Leitung von Herrn Dr. Bernd Dörband für seine erfolgreiche Arbeit. Ich bin sicher, daß wir diesen Preis als ein wichtiges Element der Jahrestagung etablieren können, und bitte alle Mitglieder um Ihre Unterstützung in Form möglichst zahlreicher Vorschläge von geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Einzelheiten zum DGaO-Nachwuchspreis finden Sie auf unserer Homepage www.dgao.de. Einsendeschluss ist der 16.3.2014.

Besonders gefreut hat uns die rege Teilnahme an der erstmals durchgeführten Mitgliederbefragung. Die überwiegende Zustimmung zu unserer Arbeit hat uns sehr gefreut und ermutigt. Neben der Beantwortung der Fragen haben wir auch zahlreiche Vorschläge und Anregungen bekommen, die wir in den nächsten Jahren umsetzen werden. Kontroverse Themen wie etwa die Präsenz der DGaO in sozialen Netzwerken werden im Vorstand lebhaft diskutiert. Unsere Schlussfolgerungen aus der Mitgliederbefragung werden wir Ihnen auf der nächsten Mitgliederversammlung präsentieren. An dieser Stelle sei nochmals betont, daß direkte Vorschläge und auch Kritik der Mitglieder stets erwünscht sind.

Für das kommende Jahr planen wir, wie bereits auf der letzten Mitgliederversammlung angekündigt, eine Befragung der korporativen Mitglieder der DGaO, um auch deren Bedürfnisse angemessen zu berücksichtigen.   

Im jetzt zu Ende gehenden Jahr fand unsere Tagung, wie bereits berichtet, mit großem Erfolg bei der PTB in Braunschweig statt. Alles war wieder hervorragend organisiert, und unser besonderer Dank gilt noch einmal Herrn Dr. Buhr von der PTB, der zusammen mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit sehr viel Engagement und Professionalität den Tagungsablauf, die Industrieausstellung und das Rahmenprogramm gestaltet hat. Glanzlicht war wieder unser Festbankett mit einem spannenden Vortrag über Gravitationswellen und deren mögliche Detektion am Freitagabend.

Auf unserer Sitzung im September 2013 hatten wir Gelegenheit, uns über die Vorbereitungen zur Jahrestagung 2014 beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu informieren. Der Tagungsgeschäftsführer Prof. Dr. Christian Koos zeigte uns die attraktiven Tagungsräume im Konzerthaus in Karlsruhe. Eine große Ausstellungsfläche im Eingangsbereich zu den Vortragsräumen wird hoffentlich viele Aussteller und Sponsoren zur Teilnahme an der Tagung ermutigen.

Lassen Sie mich zum Schluss noch einige Worte dazu sagen, wie ich die DGaO im Vergleich zu anderen optischen Gesellschaften sehe. Bei Treffen mit ausländischen Wissenschaftlern und im Rahmen internationaler Veranstaltungen wird mir als Industriemitarbeiter immer wieder klar, daß die DGaO den Spagat zwischen industrieller und akademischer Welt sehr viel erfolgreicher meistert, als dies in anderen Gesellschaften der Fall ist. Meines Erachtens ist diese enge Verknüpfung zwischen akademischer und industrieller Forschung eines der Erfolgsrezepte der deutschen optischen Industrie.

Auf einer Japanreise anläßlich der diesjährigen Vorstandssitzung der International Commission for Optics (ICO siehe auch http://e-ico.org/) hatte ich die Gelegenheit, viele Wissenschaftler auch aus der dritten Welt kennenzulernen. Dabei wurde mir bewußt, um wie viel geringer die Bedeutung der Optik als angewandte Wissenschaft in Ländern, die keine optisch Industrie haben, gegenüber unserem Wirtschaftsraum ist. Hier besteht für die deutsche Optik auch die Chance qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen.      

Spannend fand ich bei dieser Reise auch, daß eines der großen japanischen Optikunternehmen in Utsunomiya ein eigenes Center of Optical Research mit der dortigen Universität gegründet hat, um qualifizierten Nachwuchs auszubilden. Viele der dortigen Professoren haben auch industrielle Erfahrung und tragen so dazu bei, daß der wissenschaftliche Nachwuchs neben der akademischen auch die angewandte Seite der Optik kennenlernt.

Ich wünsche Ihnen allen – den Mitgliedern der DGaO und meinen Kollegen im Vorstand – eine schöne und geruhsame Weihnachtszeit sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Ihr Dr.-Ing. Frank Höller, Vorstandsvorsitzender
 

DGaO-Nachwuchspreis erstmalig verliehen

Mi, 10.07.2013
Verleihung des DGaO-Nachwuchspreises auf der Jahrestagung 2013 in Braunschweig: (v.l.n.r.) Dr. Frank Höller (DGaO-Vorstandsvorsitzender), Dr. Joachim Fischer (Preisträger Dissertation), Falko Diebel (Preisträger Diplomarbeit), Dr. Bernd Dörband (Vorsitzender Preiskomitee).

Auf der Jahrestagung 2013 in Braunschweig wurde erstmalig der DGaO-Nachwuchspreis für die jeweils beste Dissertation und Masterarbeit (bzw. Diplomarbeit) des Jahres 2012 an einer Hochschule im deutschsprachigen Raum im Bereich der angewandten Optik verliehen.

Die Auszeichnung für die beste Diplom-/Masterarbeit 2012 ging an Herrn Falko Diebel. Seine Diplomarbeit trägt den Titel: „Nichtlineare Lichtpropagation in komplexen optisch induzierten photonischen Gittern“. Herr Diebel hat seine Arbeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Institut für Angewandte Physik, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Cornelia Denz angefertigt.

Die Auszeichnung für die beste Dissertation 2012 ging an Herrn Joachim Fischer. Seine Dissertation trägt den Titel „Three-dimensional optical lithography beyond the diffraction limit“ und wurde am Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Angewandte Physik, unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Wegener angefertigt.

Die außergewöhnlichen Arbeiten wurden auf der Jahrestagung in Braunschweig von den Gewinnern selbst präsentiert. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld von 1000 € (Doktorarbeit) und 500 € (Masterarbeit). Die Gewinner erhalten zusätzlich eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der DGaO.

 

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